2. Herren

TB Wülfrath 2 vs. CTG 2 27:29 (11:13)

TB Wülfrath 2 vs. CTG 2 27:29 (11:13)

Mit einem 29:27 beim Landesliga-Absteiger TB Wülfrath 2 startete die CTG-Zweite am Sonntagnachmittag erfolgreich in die neue Saison.
Unliebsame Überraschungen gab es leider schon vor dem Anpfiff: Der angesetzte Schiedsrichter war nicht erschienen. Zum Glück fanden sich unter den Wülfrather Zuschauern zwei Freiwillige, die bereit waren, das Spiel zu leiten. Zudem war nach einer verkorksten Vorbereitung mit ganz schwacher Trainingsbeteiligung bis kurz vor Spielbeginn dieser Bezirksligapartie nicht klar, ob die CTG überhaupt mit einer spielfähigen Mannschaft antreten konnte. Unter anderem mussten in der Vorbereitungszeit 2 Testspiele und die Teilnahme an einem Turnier kurzfristig abgesagt werden, da nicht genügend Spieler zur Verfügung standen. Einen weiteren personellen Aderlass gab es kurz vor Saisonbeginn, als 2 Spieler in den Kader der Ersten berufen wurden und 2 weitere Spieler ankündigten, wegen der nun fehlenden Perspektiven nicht mehr für die Zweite auflaufen zu wollen.
Die CTG konnte eine Mannschaft aufbieten und die präsentierte sich gar nicht schlecht! Lediglich in den ersten 20 Minuten hatte die Wülfrather Reserve, die zum größten Teil mit Spielern ihrer letztjährigen Dritten auflief, ein wenig Oberwasser. Beim 7:8 in der 21. Spielminute lagen die Hausherren aber letztmalig in Führung. Kurz zuvor hatte sich Peter Brüning eine schwere Fußverletzung zugezogen und konnte nicht mehr mitwirken. Fortan legten sich aber alle anderen ordentlich ins Zeug. Gestützt auf eine starke Torwartleistung von Jörg Klingenhöfer funktionierte die 5:1-Deckung immer besser und zur Pause konnte eine 13:11-Führung herausgespielt werden. In der 2. Hälfte wurde der Vorsprung weiter ausgebaut. Hier waren es vor allem Malte Wichmann, den die Wülfrather Deckung nie in den Griff bekam, und Thomas Obernier, die im Angriff Akzente setzen konnten. Eng wurde es noch einmal, als Kai Querchfeld nach einer roten Karte und Max Messerschmidt mit einer Schulterverletzung vom Feld mussten und es somit auf der CTG-Bank keine Wechselmöglichkeiten mehr gab.
Letztendlich wurde der Vorsprung aber über die Zeit gerettet und die 2. Herren konnten ihren scheidenden Trainer mit einem Sieg verabschieden. Wie es bei der Zweiten nun weitergeht, das soll in den nächsten Tagen entschieden werden.

Es spielten:
Klingenhöfer, Moske; Wichmann (13/1), Obernier (5), Siebel (3), Weyer (3), Messerschmidt (2), Neumann (1), Querchfeld (1), Aldermann (1), Brüning.

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Niederbergischer HC 2 vs. CTG 2 - 25:32 (12:15)

Niederbergischer HC 2 vs. CTG 2 - 25:32 (12:15)

Es war ein typisches Saisonfinale, bei dem es für beide Teams um nichts mehr ging, das Spiel gegen NHC 2 am vergangenen Sonntag im sonnigen Nizzatal. Wir taten uns gegen den Tabellenvorletzten lange Zeit schwer. Im Angriff erarbeiteten wir uns zwar viele Torchancen und netzten auch ordentlich ein, hinten kassieren wir aber zu viele unnötige Gegentreffer, vor allem über die Rechtsaußenposition oder vom Kreis. Am Ende wurden die letzten beiden in dieser Saison zu vergebenen Punkte aber doch noch sicher nach Hause gebracht.
Durch Christian Siebels Treffer von Rechtsaußen zum 0:1 gingen wir in Führung und hatten auch im weiteren Spielverlauf immer knapp die Nase vorn, konnten uns aber lange Zeit nicht richtig absetzen. Als Peter Brüning wenige Minuten vor der Halbzeitpause einen langen Pass von Malte Wichmann erlief und auf artistische Weise das 10:15 erzielte, schien die Partie dann doch den erwarteten Verlauf zu nehmen. Die Gastgeber verkürzten aber zum 12:15-Halbzeitstand und kamen nach Wiederanpfiff beim 14:15 noch einmal bis auf ein Tor heran. Erinnerungen an das Hinspiel wurden wach, als wir uns auch sehr schwer gegen diesen Gegner taten. Damals mussten wir sogar einem 5-Tore-Halbzeitrückstand hinterherlaufen und am Ende ein 22:22-Unentschieden akzeptieren. Diesmal rollte der CTG-Express aber ab der 35. Spielminute und wir konnten unsere Führung Stück für Stück ausbauen. Am Ende fuhren wir die Partie dann doch sicher nach Hause und konnten die NHC-Zweitvertretung mit 7 Toren auf Distanz halten. Anders als im Hinspiel, als wir 5 Strafwürfe vergaben, trafen wir diesmal sicher vom Punkt. Siebenmeterspezialist Torben Priggert, der im Hinspiel schmerzlich vermisst wurde, verwandelte mit 100%iger Trefferquote.
Wir können auf eine Saison mit Höhen und Tiefen zurückblicken. Wir mussten viele, teils schwere Verletzungen von Leistungsträgern mit langen Ausfallzeiten kompensieren. Dreimal konnten wir deswegen nur mit einem Minikader antreten und eine Partie wurde sogar ganz abgesagt, da uns nicht genügend Spieler zur Verfügung standen. Wir hatten uns in dieser Saison zweimal mit dem Problem auseinanderzusetzen, dass unsere Heimhalle für mehrere Wochen nicht zur Verfügung stand. Umso positiver denke ich, ist die Entwicklung der Mannschaft, insbesondere in den letzten Wochen, zu bewerten. Die letzte Niederlage datiert vom 13.03.2016 (38:26 beim HSV Wuppertal). Danach konnten alle Spiele gewonnen und 8:0 Punkte eingefahren werden. Aber nach der Saison ist bekanntlich auch vor der Saison. Deshalb möchte ich hier auch schon mal einen Blick in die Zukunft richten. In der Spielzeit 2016/17 soll das Hauptaugenmerk darauf gelegt werden, die A-Jugendlichen behutsam in den Seniorenbereich einzubauen. Einige der Talente trainieren und spielen ja schon bei den ersten Herren mit. In der nächsten Saison soll nun eine Kooperation geschaffen werden, die unsere gesamte A-Jugend, die erste und die zweite Herrenmannschaft im Trainings- und Spielbetrieb umfasst. Denn darüber sollten wir uns im Klaren sein: Die Jugend IST unsere Zukunft!

Es spielten: Hecker (1.-19.), Moske (ab 19.); Wichmann (9), Priggert (6/5), Möscheit (5), Siebel (4), Märtsching (4), Brüning (2), Kristkeitz (1), Hoffarth (1), Aldermann, Neumann.

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MTV Elberfeld 1 vs. CTG 2 - 28:32 (14:14)

MTV Elberfeld 1 vs. CTG 2 - 28:32 (14:14)
Die Erstvertretung des MTV Elberfeld scheint sich immer mehr zu unserem Lieblingsgegner zu entwickeln. Schon im Hinspiel, als wir den MTV, der zu dem Zeitpunkt noch Tabellenführer war, mit 32:21 bezwingen konnten, zeigten wir eine unserer besten Saisonleistungen. Das Rückspiel am vergangenen Samstagabend in der Vohwinkeler Halle Nocken konnten wir sogar mit 32:28, bei zwischenzeitlichem 8-Tore-Vorsprung, für uns entscheiden.
Wir fanden von Beginn an gut ins Spiel: Schon nach wenigen gespielten Sekunden konnten wir in der Abwehr den Ball erobern und Malte Wichmann via Gegenstoß das 0:1 erzielen. Den Vorsprung bauten wir durch Treffer von Holger Möscheit, Malte Wichmann, Torben Priggert und Holger Neumann auf 1:5 aus, was MTV-Coach Daniel Pfeil dazu veranlasste, nach 4´44 Minuten eine Auszeit zu nehmen. Im Anschluss daran fanden die Elberfelder ins Spiel, glichen zum 6:6 aus, konnten beim 8:7 erstmals und beim 9:8 in der 19. Spielminute letztmalig in Führung gehen. Mit einem 14:14-Unentschieden ging es dann in die Halbzeitpause.
Nach Wiederanpfiff waren wir direkt hellwach. Der MTV rieb sich nun an unserer starken 6:0-Abwehrformation auf. Zudem zahlte sich aus, dass der im ersten Durchgang sehr effektive MTVer Linksaußen El Sharif zunächst durch Flo Aldermann, später durch Christian Siebel kurz genommen wurde, wenn er in Ballnähe kam. So war es lediglich der neunmal erfolgreiche Elberfelder Halblinke Dustin Mertens, der im Team der Gastgeber echte Torgefahr ausstrahlen konnte. Aber die Deckung um die zentralen Abwehrspieler Holger Neumann, Philipp Hoffarth und Holger Möscheit stand vor allem im zweiten Durchgang richtig gut. Bemerkenswert war dabei, dass in der kompletten Spielzeit nicht eine Zeitstrafe gegen uns ausgesprochen wurde. Während der MTV Elberfeld sich in unserer Defensivabteilung aufrieb, kamen wir selbst immer wieder zu einfachen Toren. Zum Teil über erfolgreich abgeschlossene Gegenstöße oder wenn es uns gelang, durch schnelles, druckvolles Spiel und einfache Wechsel die gegnerische Deckung auseinanderzuziehen und die Lücken zu nutzen. Auch hier zeigte allen voran Philipp Hoffarth eine ganz starke Leistung.
Da wir nun in der nächsten Woche spielfrei haben, müssen wir in dieser Saison nur noch einmal ran, nämlich am 08.05. um 15:45 im Nizzatal als Gast der Zweitvertretung des Niederbergischen HC. Sollten wir hier beide Punkte mitnehmen, könnten wir unser Punktekonto ausgeglichen gestalten und so eine durchwachsene Saison doch noch zu einem versöhnlichen Ende führen.
Es spielten: Moske; Wichmann (7), Priggert (5), Hoffarth (5), Möscheit (3), Schwarz (3), Sieberl (3), Neumann (2), Brüning (2), Aldermann (1), Kristkeitz (1), Obernier.

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TV Beyeröhde 1 vs. CTG 2 - 24:31 (13:14)

TV Beyeröhde 1 vs. CTG 2 - 24:31 (13:14)

Die Zweite lebt noch! Das Verletzungspech, das uns wie ein roter Faden durch die gesamte Saison begleitet, hatte in den letzten Wochen so beängstigende Formen angenommen, dass wir nur dank der Unterstützung aus A-Jugend und dritter Mannschaft zum Auswärtsspiel beim HSV Wuppertal antreten konnten. Das Heimspiel gegen den Wuppertaler SV mussten wir dann sogar absagen, da wir keine spielfähige Mannschaft mehr auf die Platte bekamen.
Nun scheint sich die personelle Situation ein wenig zu entspannen. Zum einen ist mit Christian Siebel einer der Langzeitverletzten wieder zurück an Bord. Zudem haben wir mit Tobi Märtsching, der aus der ersten Mannschaft zum Kader der Zweiten gestoßen ist und nun fest bei uns spielt, eine echte Verstärkung bekommen. Und außerdem dürfen wir schon bald mit einem Comeback von Torben Priggert und Kai Querchfeld rechnen. Die Chancen stehen also nicht schlecht, dass wir eine weitestgehend verkorkste Saison doch noch zu einem versöhnlichen Ende führen können.
Einen Anfang machten wir am vergangenen Sonntagabend in der Buschenburg. Nachdem Gastgeber TV Beyeröhde die Partie in der ersten Halbzeit noch offen gestalten konnte, wurde der Landesligaabsteiger über die gesamte zweite Spielhälfte von uns dominiert. Am Ende stand ein verdienter 31:24-Auswärtserfolg auf dem Spielbericht.
Die Basis für den Erfolg bildete eine starke 6:0-Abwehr, die sich nur zu Beginn anfällig gegenüber dem Kreisläuferspiel des Tabellensiebten zeigte, ansonsten aber den Angriff des TV Beyeröhde über 60 Minuten gut im Griff hatte. Dahinter stand ein gut aufgelegter Jörg Klingenhöfer, der nicht nur reihenweise 100%-ige Torchancen der Beyeröhder Angreifer zunichtemachte, sondern zudem auch noch 6 Siebenmeterwürfe entschärfte. Ein Kuriosum am Rande: Da auch die CTG fünfmal vom Punkt scheiterte, verwarfen in diesem Spiel beide Teams insgesamt 11 (!) Siebenmeter.
TVB-Coach Jens Herm probierte es mit 3 unterschiedlichen Deckungsvarianten. Zu Beginn mit einer offensiv ausgerichteten Abwehrformation. Hier waren es vor allem unsere spielstarken Peter Brüning, Malte Wichmann und Tobi Märtsching, die immer wieder die Lücken in der gegnerischen Abwehr fanden und so selbst zum Torerfolg kamen oder ihre Mitspieler in Szene setzten konnten. Als die Beyeröder ihre Deckung zurückzogen waren es dann Holger Neumann, der sich immer besser auf der halblinken Rückraumposition zurechtfindet, und „good old“ Klaus Schwarz, die mit einfachen Toren aus dem Rückraum den Gegner auf Distanz hielten. Eine 4+2-Formation, jeweils mit Manndeckung gegen zwei unserer Rückraumspieler, mit der die Gastgeber gegen Ende das Spiel noch einmal zu drehen versuchten, scheiterte ebenso. Hier waren es dann wieder die deutlichen Vorteile im Spiel 1 gegen 1, die uns den Vorsprung sicher verwalten ließen.
In der nächsten Woche heißt es nun Wiedergutmachung! Zu Gast im Küllenhahn ist nämlich dann der abgeschlagene Tabellenletzte TB Wülfrath 3, der bisher erst 2 Punkte auf der Habenseite zu verbuchen hat. Gegen wen holte Wülfrath diese 2 Punkte nochmal? Nunja, wie gesagt: Auf dem Programm steht Wiedergutmachung!

Es spielten: Klingenhöfer, Hecker (n.e.); Wichmann (10/3), Märtsching (8), Möscheit (3), Neumann (3), Schwarz (3), Siebel (2/1), Brüning (1), Hoffarth (1), Aldermann.

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HSV Wuppertal 1 vs. CTG 2 - 38:26 (21:13)

HSV Wuppertal 1 vs. CTG 2 - 38:26 (21:13)

Da waren es nur noch 6!
Mal wieder waren es diverse Verletzungen, Krankheiten und sonstige Unpässlichkeiten, die den Kader der Zweiten auf 6 Feldspieler schrumpfen ließen. Dank der Unterstützung aus 1. und 3. Mannschaft und der A-Jugend schafften wir es aber trotz der Ausfälle, am Sonntagabend eine spielfähige Mannschaft auf die Beine zu stellen. An dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank an alle diejenigen, die sich zur Verfügung gestellt und bei uns ausgeholfen haben!
So konnten wir also zahlenmäßig gut besetzt beim aktuellen Tabellenzweiten HSV Wuppertal antreten. Dass mit einer nicht eingespielten Truppe gegen eine der Spitzenmannschaften der Liga nicht viel zu holen sein sollte, war allerdings von vorneherein klar. Dennoch schafften wir es, die Partie in der ersten Viertelstunde offen zu gestalten, wobei uns sicherlich die vom HSV von Beginn an praktizierte offene Manndeckung entgegen kam. Nachdem unser Gegner seine Abwehr zurückgezogen hatte, wendete sich aber das Blatt. Wir fanden immer weniger Durchbruchsmöglichkeiten, während der HSV, nun auch über sein Konterspiel, ein Tor nach dem anderen erzielte und so unsere 9:8-Führung in einen 13:21-Pausenrückstand wandelte. Eine zwischenzeitliche Umstellung unserer Deckung von 6:0 auf 4:2 zeigte nur kurz Wirkung und der HSV konnte seine Führung auch in der zweiten Halbzeit weiter ausbauen. Am Ende stand dann ein 38:26 für den Favoriten auf der Anzeigetafel.
Trotz aller widrigen Umstände haben wir uns anständig präsentiert. Hervorzuheben sind dabei unter anderem die Leistung der beiden A-Jugendlichen Lasse Fuhrmann und Paul d´Avoine, der in seinem erst zweiten Seniorenspiel auf der für ihn ungewohnten rückraumlinken Position fünfmal ins Schwarze traf, und der Auftritt von Keeper Johannes Hecker, der nach seiner Einwechslung in der zweiten Spielhälfte mit einigen guten Aktionen dazu beitrug, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel. Ärgerlich war der Ausfall von Torben Priggert, der sich in der zweiten Spielhälfte am Knie verletzte. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Somit auch unsere Hoffnung, dass sich das Lazarett irgendwann mal wieder lichtet...

Es spielten: Klingenhöfer (1. Hz.), Hecker (2. Hz.); Wichmann (6), D´Avoine (5), Priggert (4/3), Möscheit (4), Märtsching (3/1), Fuhrmann (2), Kristkeitz (2), Obernier, Brüning, Primke, Schwarz (n.e.).

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CTG 2 vs. TVD Velbert 1 - 23:30 (13:14)

CTG 2 vs. TVD Velbert 1 - 23:30 (13:14)

Wir hatten uns schon etwas ausgerechnet gegen den in der Tabelle nur einen Platz vor uns stehenden TVD Velbert. Schließlich ging das Hinspiel im „Birther Sportpalast“ mit 22:23 nur knapp verloren, und das, obwohl wir damals stark ersatzgeschwächt antreten mussten. Das sollte diesmal anders werden. So hofften wir…
Leider füllte sich unser Lazarett auch vor dieser Partie wieder mit einer Reihe von Patienten: Mit einem Einsatz des Langzeitverletzten Rechtsaußen Christian Siebel (Mittelhandbruch) konnten wir noch nicht rechnen – er wird wohl erst nach Ostern den Ball wieder in die Hand nehmen. Hinzu kam die Verletzung von Kreisläufer Holger Möscheit, der sich vergangene Woche im Spiel bei ME-Sport 3 eine schmerzhafte Bänderdehnung im Knöchel zugezogen hatte. Anfang der Woche musste sich Allrounder Peter Brüning einem chirurgischen Eingriff unterziehen und zu allem Übel verletzte sich unser Halbrechter Kai Querchfeld unter der Woche beim Training an der Schulter. Die Vorzeichen waren also wiedermal alles andere als optimal.
Dennoch begannen wir die Partie in der für ein Heimspiel ungewohnten Umgebung der Gathe ordentlich und konnten zumindest die erste Halbzeit ausgeglichen gestalten. Vor allem Thomas Weyer und Malte Wichmann fanden mit ihren Würfen immer wieder den Weg ins gegnerische Tor. Allerdings kassierten wir zu viele einfache Gegentore. Einerseits wurde hinten zu behäbig verschoben, zudem funktionierte diesmal das Zusammenspiel zwischen Keepern und Abwehr überhaupt nicht. Außerdem profitierten die „Bäumer“ davon, dass wir mit zunehmender Spieldauer immer unkonzentrierter agierten und so eine Vielzahl von technischen Fehlern produzierten. Während unser Gegner so einfache Tore über den Gegenstoß erzielen konnte, fand auf unserer Seite das schnelle Umschaltspiel so gut wie gar nicht statt. Am Ende gestatteten wir den Gästen ihre Führung auszubauen, da wir in den letzten 10 Minuten die Abwehr öffneten. Wir spielten dabei zunächst mit einer 4+2-Deckungsformation. Später wurden sogar 3 Velberter Spieler kurz gedeckt. Gebracht haben uns diese taktischen Maßnahmen nichts. Aber immerhin ermöglichten wir den „Bäumern“ so, ihr 30. Tor zu erzielen. Sie werden es sich bestimmt nicht nehmen lassen, den glücklichen Torschützen bei nächster Gelegenheit gebührend zu feiern ;-)
Am Ende stand eine 23:30-Niederlage, die vielleicht um 3-4 Tore zu hoch ausfiel. Wir hatten es an diesem Wochenende mit einem Gegner zu tun, der nicht besser, der aber in der Breite besser aufgestellt war (und der vielleicht auch etwas intensiver trainiert). Um dieses Manko in der nächsten Saison auszugleichen, sollen schon bald Gespräche geführt und die Weichen für die Zukunft gestellt werden.

Es spielten: Hecker (1.Hz.), Klingenhöfer (2. Hz.); Wichmann (8), Weyer (6), Priggert (4), Kristkeitz (2), Aldermann (1), Neumann (1), Obernier (1), Hoffarth.

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Mettmann Sport 3 vs. CTG 2 20:26 (11:10)

Mettmann Sport 3 vs. CTG 2 20:26 (11:10)

Nach dem 22:22-Unentschieden gegen die Mettmanner Zweitvertretung in der Vorwoche sollte nun ein Sieg gegen die Mettmanner Dritte her - so war unsere Planung vor dem Auswärtsspiel im „Herrenhaus“.
Allerdings taten wir uns im ersten Durchgang richtig schwer gegen die routinierten Kreisstädter. Unser Angriffsspiel war drucklos, viel zu selten schafften wir es über Gegenstöße zu einfachen Toren zu kommen und hinten fingen wir uns immer wieder unnötige Gegentreffer ein. Zwar konnte der Gegner nie mit mehr als zwei Toren davonziehen, aber zur Pause stand ein 11:10 für ME-Sport 3 auf der Anzeigetafel. Zu allem Überfluss verletzte sich nach gut zehn Minuten mit Holger Möscheit unser einziger gelernter Kreisläufer, der an diesem Tag im Kader stand, und konnte fortan nicht mehr mitwirken.
In Halbzeit 2, jetzt mit etwas offensiver ausgerichteter Deckung, wurde unser Spiel allmählich ansehnlicher. Vor allem der Spezialistenwechsel mit Philipp Hoffarth, der im Deckungszentrum ab Mitte der zweiten Halbzeit richtig aufräumte, die enge Bewachung des spiel- und wurfstärksten Mettmanner Spielers durch Malte Wichmann und die Einwechslung des seit Wochen mit starken Leistungen aufwartenden Keepers Jörg Klingenhöfer machten sich bezahlt. Positiv erwähnen muss man zudem den guten und engagierten Aushilfs-Kreisläufer Peter Brüning. Einen 16:14-Rückstand nach 45 Minuten drehten wir mit 7 Treffern in Folge in eine 21:16-Führung und hielten die Mettmanner dann bis zum Ende der Partie auf Distanz. In dieser Phase des Spiels konnten wir vor allem unsere Überlegenheit im Umschaltspiel umsetzen. Wir hatten aber - zugegeben - bei unseren Abschlüssen an diesem Wochenende oft ziemliches Glück.
Nun geht es am kommenden Wochenende, in der ungewohnten „Heim“-Atmosphäre der Gathe gegen den Tabellensechsten TVD Velbert, deren Trainer Yasar Öztürk als Tribünengast bei unserem Spiel im Mettmanner Herrenhaus zugegen war. Da wir als Siebter in der Tabelle nur einen Platz hinter den „Bäumern“ stehen, könnte das eine interessante Partie werden.

Es spielten:
Moske (1. Hz.), Klingenhöfer (2. Hz.), Hecker (n.e.); Wichmann (7), Querchfeld (4), Brüning (4), Priggert (4/1), Weyer (3), Neumann (2), Obernier (1), Möscheit (1), Hoffarth.

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CTG 2 vs. Mettmann Sport 2 - 22:22 (10:11)

Vielleicht ist es genau dieser eine Punkt, der dem ambitionierten Team aus Mettmann in der Endabrechnung fehlt… Kann sein - muss aber nicht! Und uns sollte das eigentlich auch ziemlich egal sein.
Zum Spiel: Schon beim ersten Aufeinandertreffen mit der Mettmann Sport Zweiten im Herbst letzten Jahres konnten wir die Partie lange Zeit offen gestalten, bis dann zehn Minuten vor Schluss die Kräfte schwanden und die Mettmanner, zurzeit Tabellendritter, dieses Hinspiel mit 34:28 für sich entschieden. Um besser mit den Kräften haushalten zu können wurde diesmal von Beginn an durchgewechselt, so dass alle Spieler ausreichend Erholungspausen erhielten. Auch verzichteten wir diesmal auf einen Spezialistenwechsel, um dem Gegner, dessen Angriffskonzept auf schnellem Umschaltspiel basiert, nicht in die Karten zu spielen. Zudem hatten wir uns im Training explizit darauf vorbereitet, durch schnelles, druckvolles Spiel Fehler in der gegnerischen Abwehr zu provozieren und uns so Durchbruchsräume, insbesondere im zentralen Abwehrbereich, zu erarbeiten. So gehörte uns dann auch die erste Viertelstunde der Partie. In der 17. Spielminute lagen wir mit 7:4 vorne. Erst in der 29. Spielminute konnten die Mettmanner ausgleichen und kurz darauf mit dem 10:11, was gleichzeitig der Halbzeitstand war, erstmalig in Führung gehen.
Den Beginn der zweiten Halbzeit verschliefen wir dann leider total. Die ME-Sport-Reserve baute die 10:11-Pausenführung auf einen 6-Tore-Vorsprung zum 11:17 aus. Durch eine Umstellung in der Deckung von einer 6:0- auf eine 5:1-, später auf eine 5+1-Deckung, kamen wir wieder ins Spiel und holten Tor um Tor auf. Spektakulär war dann die Schlussminute: Bei einem Spielstand von 21:22 und Ballbesitz für Mettmann zog Gästetrainer Jens Leiß gut zwanzig Sekunden vor Schluss die grüne Karte. Die Schiedsrichter hatten aber bereits zuvor Zeitspiel angezeigt, sodass die Mettmanner zügig abschließen mussten. Unsere Vorgabe lautete: Ball erobern, den schnellen Pass nach vorne spielen und dann den direkten Abschluss suchen. Und so geschah es auch – über Thomas Weyer landete der Ball bei Holger Möscheit, der kriegte das Spielgerät geradeso zu fassen und traf zum vielumjubelten Ausgleich. Aber noch war die Spielzeit nicht abgelaufen. Beim Zurücklaufen prallte unser Torschütze mit einem Mettmanner Spieler zusammen, der darauf zu Boden ging. Die rote Karte war die richtige Entscheidung der Schiedsrichter. Zum Glück werteten die Referees die Situation als normales und nicht als taktisches Foul, was einen Bericht und damit eine Sperre für unseren Spieler zur Folge gehabt hätte. Es waren immer noch drei Sekunden zu spielen. Wir standen nur noch mit 5 Feldspielern auf der Platte, während Mettmann den Torwart auswechselte und den siebten Feldspieler brachte. Nun also in doppelter Unterzahl deutete alles auf zwei Pässe mit einem Abschluss über einen sich schnell absetzenden Außen hin. Es folgte jedoch ein Wurf aus ca. 12-13 Metern, der weit über das Tor flog.
Was gibt es noch zu berichten? Zum einen fiel sicherlich die schwache Wurfausbeute beider Teams auf, wobei die starke Leistung von unserem Keeper Jörg Klingenhöfer nicht unerwähnt bleiben sollte und zum anderen stehen da die überragenden zwölf Feldtore von Malte Wichmann, den die Mettmanner, warum auch immer, nicht in den Griff bekamen…

Es spielten: Klingenhöfer, Hecker (n.e.); Wichmann (12), Priggert (3/2), Möscheit (2), Neumann (2), Querchfeld (1), Aldermann (1), Hoffarth (1), Kristkeitz, Weyer.

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LTV Wuppertal 3 vs. CTG 2 - 33:29 (15:13)

Auch Niederlagen können Spaß machen. Das zeigte unser Gastspiel beim LTV 3 am Sonntagmorgen in der Langerfelder Buschenburg. Warum? Nun, nachdem vor Spielbeginn mal wieder eine Absage nach der anderen eingegangen war, rechneten wir uns gegen den Tabellenfünften von vorneherein nicht viel aus, zumal mit Malte Wichmann nur ein einziger gelernter Rückraumspieler im Aufgebot stand. Kurzfristig wurde noch versucht, den Kader sinnvoll zu ergänzen. Dies gelang aber nicht – die angesprochenen Spieler hatten leider keine Zeit. Und so fanden sich zum Treffpunkt 9 spielfähige Akteure ein. Der Haken an der Sache: 3 dieser 9 Spieler waren Torhüter! Aufgrund dieser Umstände befürchteten wir, wohl nicht ganz zu Unrecht, von den Langerfeldern mit einer fürchterlichen Reibe nach Hause geschickt zu werden. Doch es kam alles ganz anders…
Das 1:0 durch Peter Brüning nach einem erfolgreich abgeschlossenen Gegenstoß sollte nicht das letzte Mal sein, dass wir in diesem Spiel vorne lagen. In der 8. Spielminute gingen wir durch Malte Wichmann mit 4:3 erneut in Führung. Dieser Vorsprung wurde in der 11. (6:4) und in der 13. Spielminute (7:5, jeweils durch Thomas Obernier) sogar auf zwei Tore ausgebaut. Die Deckung arbeitete stark und Keeper Jörg Klingenhöfer parierte in dieser Phase des Spiels mehrfach Großchancen des LTV. Nach Torben Priggerts Rückraumtreffer von Halblinks zum 11:10 lagen wir in der 25. Minute letztmalig in Führung, dann schwanden allmählich die Kräfte. Besiegelt wurde die Niederlage dann noch vor der Pause: Der bis dahin stark aufspielende Thomas Obernier leistete sich eine Riesendummheit und erwies seinem Team einen Bärendienst, als er sich nach 28:54 gespielten Minuten über eine Schiedsrichterentscheidung beschwerte und anschließend ein Wortgefecht mit dem Unparteiischen lieferte. Dies brachte ihm hintereinander die erste, die zweite und die dritte Zweiminutenstrafe und damit eine Disqualifikation für den Rest des Spiels ein. Die Höhe der Niederlage hielt sich aber, entgegen aller Befürchtungen, in Grenzen. Denn zum einen spielten alle Verbliebenen mit vorbildlichem Einsatz und außerdem schlug in Halbzeit 2 die Stunde von Michael Moske: In Ermangelung eines 6. Feldspielers musste der gelernte Keeper im Feld ran. Fortan sorgte er in der Deckungsmitte gemeinsam mit Niko Kristkeitz für Ordnung und vorne zeigte er seine Qualitäten als Kreisläufer. Dabei erzielte er einen Treffer selbst und holte einen Siebenmeter raus. Auch Johannes Hecker, der dritte Torwart auf dem Spielbericht, erhielt noch kurz Gelegenheit, sich als Feldspieler auszuzeichnen.
Eine Vier-Tore-Niederlage gegen eine Mannschaft aus der oberen Tabellenhälfte sollte unter den gegebenen Umständen zu verkraften sein. Und einschließlich des späteren Auftritts der „badboys“ im EM-Finale kann man durchaus von einem gelungenen Handball-Wochenende sprechen.

Es spielten: Klingenhöfer; Wichmann (7), Priggert (6/3), Kristkeitz (6), Obernier (4), Brüning (3), Aldermann (2), Moske (1), Hecker.

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CTG 2 vs. HSG Velbert/Heiligenhaus 2 - 29:30 (17:20)

Eigentlich hätten es am vergangenen Wochenende zwei Punkte sein sollen, zumal unser Gegner, der Tabellenvorletzte Velbert/Heiligenhaus 2, bis dahin erst eines seiner Spiele gewinnen konnte. Aber wie schon die Niederlage bei Schlusslicht Wülfrath zeigte, scheinen die Begegnungen mit den Kellerkindern der Liga nicht unser Ding zu sein.
In der Anfangs-Viertelstunde lief es gar nicht so schlecht für uns. Wir lagen immer mit ein oder zwei Toren vorne. Allerdings war die Defensivabteilung in der 1. Halbzeit unsere Schwachstelle. Beim 13:12 lagen wir vorerst das letzte Mal vorne, dann trafen wir vorne das Tor nicht mehr und kassierten dafür hinten ein dummes Gegentor nach dem andern. Die Velberter Routiniers, vor allem der überwiegend auf Linksaußen eingesetzte Alexander Hahne, trafen wie sie wollten.
In der zweiten Halbzeit fanden wir zurück ins Spiel. Jetzt mit einer 6:0-Deckung und einem gut aufgelegten Michael Moske zwischen den Pfosten, der auch von Außen mal den ein oder anderen Wurf zu parieren wusste, konnten wir die Zahl der Gegentreffer minimieren. Vorne traf vor allem der überragende Torben Priggert immer wieder ins Schwarze. Auch Thomas Obernier, der auf beiden Außenpositionen eingesetzt wurde, wusste zu überzeugen. Mit dem 23:22 gingen wir erstmals wieder in Führung, lagen beim 25:23 kurz darauf mit zwei Treffern vorne, gaben die Führung aber wieder ab. 90 Sekunden vor dem Ende konnten wir vom Siebenmeterpunkt noch einmal zum 28:28 ausgleichen, ehe der Gegner mit zwei Treffern in Folge davonzog. Malte Wichmanns Anschlusstreffer zum 29:30 war lediglich Ergebniskosmetik, zumal wir in den Schluss Sekunden auch nur noch mit vier Feldspielern auf der Platte standen.
Woran hat es gelegen? Nun, es wäre müßig aufzuzählen, welcher Spieler bei uns mal wieder gefehlt hat, da jede Woche irgendjemand aus irgendwelchen Gründen ausfällt. Auch für das Spiel am kommenden Wochenende ist die Liste der Absagen bereits jetzt schon wieder lang. Jedenfalls scheint sich unser Training, was die Trainingsbeteiligung und die daraus resultierende Intensität des Trainings betrifft, allmählich auf unser Spiel zu übertragen. Spaß macht das nicht…

Es spielten: Hecker (1.-12.), Klingenhöfer (12.-30.), Moske (ab 31.); Priggert (13/6), Wichmann (6), Weyer (4), Obernier (4), Querchfeld (1), Möscheit (1), Aldermann, Brüning.

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CTG 2 vs. Niederbergischer HC 2 - 22:22 (7:12)

Sprechen wir jetzt von einem Punktverlust oder von einem Punktgewinn? Nun, wenn wir uns die Tabellensituation anschauen, dann ist ein Unentschieden in einem Heimspiel gegen einen Gegner, der in der Tabelle unter uns steht, sicherlich ein Punktverlust. Wenn man aber den Spielverlauf betrachtet und dabei bedenkt, dass wir in der ersten Halbzeit überhaupt nicht ins Spiel fanden, zur Pause sogar mit 5 Toren zurücklagen, dann sollte man das 22:22-Remis gegen den NHC 2 als einen glücklichen Punktgewinn ansehen.
Mit einer auf Balleroberung ausgerichteten 5:1-Deckung gingen wir in die Partie. Tatsächlich entsprang das 1:0 durch Malte Wichmann einem Konter nach vorherigem Ballgewinn in der Abwehr. Das 2:1 in der 5. Spielminute, ebenfalls nach einem Torerfolg von Malte, sollte aber dann für lange Zeit die letzte Führung sein. Unerklärliche Fehler im Aufbau, dumme Gegentore – der Motor wollte einfach nicht richtig starten. Der NHC machte aus dem 2:1 ein 2:7 und mit einem 7:12-Rückstand ging es in die Pause.
In der 2. Halbzeit zeigte unser Team dann sein anders Gesicht: Endlich stimmte die Einstellung. Hinten, jetzt mit einer 6:0-Deckungsformation, wurde um jeden Ball gekämpft und vorne wurden durch druckvolleres Spiel Durchbruchsräume geschaffen. Der Motor lief nun und so holten wir Tor um Tor auf. Leider kassierten wir immer noch viel zu viele einfache Gegentore. Alleine der Rechtsaußen der Niederbergischen schaffte es dreimal fast von der Grundlinie aus zum Torerfolg zu kommen und auch den gegnerischen Kreisläufer bekamen wir nie richtig in den Griff. Außerdem vergaben wir insgesamt dreimal vom Siebenmeterpunkt. Insbesondere hier machte sich das krankheitsbedingte Fehlen von Torben Priggert schmerzlich bemerkbar, der als sicherer Schütze vom Punkt gilt.
Letztendlich, wenn man beide Halbzeiten betrachtet, kann man von einem gerechten Unentschieden sprechen. Trauern wir also nicht dem verlorenen Punkt hinterher, sondern freuen wir uns über einen gewonnenen Punkt. Und am nächsten Wochenende wird alles besser!
…wenn die Einstellung von Anfang an stimmt!

Es spielten: Moske, Klingenhöfer; Wichmann (10), Querchfeld (6), Weyer (3/1), Obernier (2), Schwarz (1), Aldermann, Kristkeitz, H. Neumann, Brüning, Möscheit.

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CTG 2 vs. MTV Elberfeld 1 - 32:31 (17:16)

CTG 2 vs. MTV Elberfeld 1 - 32:31 (17:16)

Mit wiederum stark verändertem Kader gingen wir im letzten Meisterschaftsspiel des Jahres 2015 gegen die Erstvertretung des MTV Elberfeld ins Rennen. Neben den beiden Torhütern Jörg Klingenhöfer (Urlaub) und Johannes Hecker fehlten an diesem Wochenende Holger Neumann (beide privat verhindert) und Philipp Hoffarth (Sprunggelenksverletzung). Zu allem Unglück verletzte sich Christian Siebel vor dem Spiel an der Wurfhand und auch Peter Brüning musste aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig absagen. Dafür waren Keeper Michael Moske und die Rückraumspieler Kai Querchfeld und Thomas Weyer wieder mit von der Partie. Zudem stieß mit Klaus Schwarz jede Menge Routine zum Kader.
Die Vorgabe für diese Partie hieß: Wiedergutmachung für den peinlichen Auftritt vom letzten Wochenende mit der Niederlage bei Schlusslicht Wülfrath. Die wiederum nicht optimale personelle Besetzung und die Tatsache, dass wir mit dem MTV Elberfeld ausgerechnet eines der Top-Teams der Liga zu Gast hatten, das mit 15:1 Punkten ganz oben in der Tabelle anzufinden war, machte die Sache nicht einfacher. Trotzdem gewannen wir dieses Spiel und damit gelang uns wohl die Überraschung des Spieltags. Der Beginn der Partie gehörte den Elberfeldern, die in den ersten zwanzig Minuten immer mit ein oder zwei Toren vorne lagen. In der 23. Spielminute gingen wir durch Thomas Weyers Treffer zum 14:13 erstmals in Führung. Diese Führung sollten wir bis zum Schluss nicht mehr abgeben. Trotz eines Drei-Tore-Vorsprung zwei Minuten vor dem Ende, wurde es aber doch noch einmal hektisch. Elberfeld kam bis auf ein Tor heran. Zehn Sekunden vor Schluss verloren wir vorne den Ball. Anstelle den Abwurf jedoch schnell auszuführen, haderten die Spieler des MTV Elberfeld mit dem Schiedsrichter - sie wollten eine Regelwidrigkeit von einem unserer Spieler erkannt haben - und handelten sich wegen Reklamierens eine doppelte Zeitstrafe ein.
An dieser Stelle möchte ich einmal eine Lanze für den angesetzten Schiedsrichter brechen: Als Einzel-Schiedsrichter hat man einfach nicht den Überblick über das gesamte Spielfeld und man kann nicht alles sehen. Was dieser Schiedsrichter aber alles gesehen und wie er das Spiel geleitet hat, das war aus unserer Sicht eine der besten Leistungen, die wir bisher in dieser Saison erlebt haben. Ein wenig mehr Nachsicht in strittigen Situationen wäre da vielleicht manchmal angebracht…
Disziplin – das war überhaupt DER Baustein für den Erfolg! Zum einen die taktische Disziplin, sowohl im Offensiv- als auch im Defensivspiel. Da wurde vorne die gegnerische Deckung mit druckvollem, schnellem Spiel immer wieder auseinandergezogen, so dass Lücken entstanden, die vor allem von Malte Wichmann und Thomas Weyer genutzt wurden. Hinten kämpfte einer für den anderen und Fehler wiederholten sich nicht. Hervorzuheben ist aber vor allem, dass die gesamte Truppe auch in hektischen Phasen des Spiels ruhig geblieben ist. Beleg dafür ist, dass im gesamten Spiel nicht eine Zwei-Minutenstrafe gegen uns ausgesprochen wurde. Das war nicht immer so!

Es spielten: Moske; Weyer (8), Wichmann (8), Priggert (7/1), Möscheit (5) Querchfeld (3), Aldermann (1), Kristkeitz, Schwarz.

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TB Wülfrath 3 vs. CTG 2 - 25:19 (10:11)

TB Wülfrath 3 vs. CTG 2 - 25:19 (10:11)
Moske; Weyer, Querchfeld, Hoffarth, Kristkeitz, Aldermann.
Nein, das ist nicht die Startaufstellung vom vergangenen Wochenende. Das sind nur die Namen derer, die ihre Teilnahme am Spiel diesmal abgesagt hatten.
Immerhin: Da sowieso die halbe Mannschaft fehlte fiel es kaum auf, dass wir gar keine Trikots mit nach Wülfrath genommen hatten. Als 20 Minuten vor dem Anpfiff doch noch ein Ersatz-Trikotsatz zur Verfügung stand, beanstandeten die Schiedsrichter deren schwarze Farbe, die sie nicht von der blauen Kleidung des Gegners unterscheiden zu können glaubten. Mit leuchtend gelben Leibchen konnten wir aber dann so zumindest optisch etwas Farbe ins Spiel bringen.
Dass unter solchen Voraussetzungen selbst gegen einen Tabellenletzten nicht viel zu holen ist, dürfte niemanden überraschen. Und um diesen 12.12.2015 möglichst schnell wieder zu vergessen, sollte über das Spiel auch kein weiteres Wort mehr verloren werden.
Es spielten: Hecker (1.-30.), Klingenhöfer (ab 31.); Priggert (6/3), Wichmann (4), Brüning (3), Möscheit (2), Siebel (2), H. Neumann (1), Obernier (1).

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CTG 2 vs. TV Beyeröhde 1 - 30:26 (15:10)

CTG 2 vs. TV Beyeröhde 1 - 30:26 (15:10)
Es war ein Stück harte Arbeit, aber wir haben es geschafft: Nach drei Niederlagen in Folge konnten endlich wieder Punkte eingefahren werden!
Die Vorzeichen waren auch diesmal nicht die besten. Mit Michael Moske, Holger Möscheit (beide beruflich verhindert), Philipp Hoffarth (Fußverletzung beim Training) und Thomas Obernier (private Gründe) hatten vier Spieler abgesagt und Keeper Jörg Klingenhöfer ging mit noch nicht ganz auskurierter Sprunggelenksverletzung in die Partie. Diesmal hatte es den Gegner aber noch härter getroffen: Aus dem Kader des TV Beyeröhde fehlten gleich fünf Spieler. Und auf unserer Seite konnte endlich wieder Kai Querchfeld auflaufen, dessen Flieger zum Glück pünktlich abgehoben hatte und ihn rechtzeitig zum Anwurf aus dem Urlaub in der Halle einfliegen ließ.
Mit Tempospiel wollten wir die Beyeröhder in die Knie zwingen. Dieser Plan schien auch zunächst aufzugehen: Bis zum 5:5 in der 13. Spielminute konnten die Gäste mithalten. Dann erspielten wir uns einen 9:5-Vorsprung, was den Coach des TV Beyeröhde in der 21. Minute dazu veranlasste, eine Auszeit zu nehmen. Dennoch erweiterten wir unseren Vorsprung bis zur Pause auf fünf Tore. Als beim Stand von 15:10 die Seiten gewechselt wurden, schienen einige Akteure der Gäste bereits mit ihren Kräften am Ende. Nahezu jeder in der Halle erwartete nun einen hohen Sieg der Cronenberger Reserve. Unerklärliche Fehler in der Deckung ließen die Beyeröhder aber immer wieder rankommen. Obwohl vom Rückraum wenig Gefahr ausging, öffneten wir unsere Deckung ein ums andere Mal ohne Not und der TV Beyeröhde kam über seinen körperlich sehr präsenten Kreisläufer zu Torerfolgen. Spätestens seit diesem Spiel sollten wir uns nun auch darüber im Klaren sein, dass die Entscheidung, wann der Körpereinsatz eines Kreisläufers die Grenzen des Erlaubten überschreitet, stets individuell ausgelegt wird. Jedenfalls blieb der Gegner so im Spiel, kam sogar einmal bis auf ein Tor ran und die Entscheidung fiel erst mit dem 29:26 in der 59. Spielminute.
Hervorzuheben ist sicherlich die Trefferquote von Thomas Weyer. Nachdem er zu Beginn der Partie das ein oder andere Mal am Beyeröhder Torwartroutinier Kai Müller gescheitert war, fand nachher nahezu jeder Wurf sein Ziel. Außerdem gilt es, die Leistung von Torben Priggert zu würdigen, der unmittelbar vor der Begegnung mit den Beyeröhdern bereits bei der Ersten mitgewirkt und zum 31:30 Erfolg über TV Kettwig zwei Treffer beigesteuert hatte. Gegen Beyeröhde stand Torben 60 Minuten auf der Platte und war sechsmal erfolgreich.
Es spielten: Hecker (1.-30.), Klingenhöfer (ab 31.); Weyer (11), Priggert (6/2), Querchfeld (4), Wichmann (3), Siebel (3), Brüning (1), H. Neumann (1), Kristkeitz (1), Aldermann.

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Wuppertaler SV 1 vs. CTG 2 - 32:21 (18:10)

Wuppertaler SV 1 vs. CTG 2 - 32:21 (18:10)
Es kommt nicht allzu oft vor, dass wir zum Auswärtsspiel in der eigenen Heimhalle antreten dürfen. Deshalb haben die Meisterschaftsspiele gegen den Wuppertaler SV auch durchaus so etwas wie Derbycharakter. Allerdings zeigte das Aufeinandertreffen mit dem WSV vom vergangenen Wochenende, dass die Weisheit „Derbys haben eigene Gesetze“ eigentlich nichts mehr ist, als eine abgedroschene Formulierung für das Phrasenschwein. Jedenfalls bedarf es in unserer Liga ein wenig mehr als nur einem weisen Spruch, um als Tabellenachter einem Spitzenteam das Wasser reichen zu können.
Zum Spiel: Mit Thomas Weyer meldete sich unser in den letzten Wochen schmerzlich vermisster Halblinker nach überstandener Bänderriss-Verletzung wieder fit zurück. Dafür fehlten diesmal Torwart Jörg Klingenhöfer (Fußverletzung beim Training) und Außen Thomas Obernier (Magen-Darm). Die Stärken des WSV waren bekannt. Es galt, das Tempospiel sowie das Spiel über den Kreis zu unterbinden. Um die Kontermöglichkeiten des WSV möglichst gering zu halten, sollten vorne unnötige Ballverluste vermieden werden. Daher übernahm diesmal zu Beginn der Partie der mannschaftsdienlichere Peter Brüning die Rückraummitte-Position von Malte Wichmann. Zudem wurden mit Florian Aldermann und Torben Priggert die Außenpositionen bewusst mit den schnellsten Spielern besetzt. Zwar konnte ein schnelles Umschaltspiel des WSV in der Anfangsphase unterbunden werden, aber leider gelang es uns nur selten über eingespielte Abläufe Sicherheit in das eigene Angriffsspiel zu bekommen. Dies wusste der Gegner mit einer offensiven 4:2-Deckung zu verhindern, wobei unser Halblinker und die Rückraummitte weitgehend aus dem Spiel genommen wurden. Viel zu selten schafften wir es, mit einfachem Sperre/Absetzen oder Give´n Go die vorhandenen Lücken in der WSV-Abwehr zu nutzen.
War es vorne noch fehlende Cleverness, die einem erfolgreichen Abschluss unserer Angriffsbemühungen im Wege stand, so fällt es schwer für das eigene Defensivverhalten die passenden Worte zu finden. Immer wieder suchte und fand die eher als spielstark denn als wurfgewaltig bekannte WSV-Rückraumachse Sichelschmidt/Schoewer Durchbruchsräume, um selbst oder über den Kreis zu erfolgreichen Abschlüssen zu kommen. Dass man gegen einen eher durchschnittlich wurfstarken Rückraum in der 6:0-Abwehr überwiegend seitlich verschieben und ein Raustreten auf das Notwendigste beschränken sollte, sollte allgemein nicht nur als bekannt gelten, die Spieler wurden sogar vor Beginn der Partie explizit noch einmal darauf eingestellt. Warum dennoch immer wieder riesige Lücken entstanden, bleibt deshalb ein Rätsel.
Nach all der Kritik sollte aber auch die leider einzig starke Phase der CTG-Zweiten in diesem Spiel nicht unerwähnt bleiben. Die ersten 8 Minuten im zweiten Durchgang waren wirklich gut. Hier stimmte die Einstellung. In der Deckung wurde endlich zugepackt. Dahinter ein starker Johannes Hecker als Rückhalt. Vorne verkürzten wir den Halbzeit-Rückstand von 10:18 mit einem 4:0-Lauf auf einen 4-Tore-Rückstand zum 14:18. Erst nach einer Auszeit durch Coach Maxim Trufan besann sich der WSV wieder auf sein Spiel und siegte letztendlich mit 32:21.
Fazit: Der WSV gehört nicht zu den Mannschaften, mit denen wir uns im Moment ernsthaft messen können. Über die Fehler müssen wir sprechen und die Punkte, die holen wir gegen andere Gegner. Gerne schon am nächsten Wochenende gegen den TV Beyeröhde.
Es spielten: Moske (1.-23.), Hecker (ab 23.); Priggert (8/3), Weyer (4), Möscheit (4), Siebel (3), Brüning (2), Hoffarth (1), H. Neumann, Kristkeitz, Wichmann, Aldermann

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CTG 2 vs. HSV Wuppertal 1 - 25:34 (9:18)

Es war vornherein klar, dass uns eine schwere Aufgabe bevorstehen sollte. Zum einen hatten wir mit dem HSV Wuppertal eines der Top-Teams der Liga zu Gast, das als zurzeit einziges noch verlustpunktfreies Team die Spitzenposition der Tabelle einnimmt. Außerdem hatte sich der bereits bestehende personelle Engpass weiter verschlechtert: Neben den beiden Langzeitausfällen Thomas Weyer und Kai Querchfeld, die schon im Spiel gegen TVD Velbert im Rückraum schmerzlich vermisst wurden, sagte vor der Partie mit Abwehrspezialist Holger Neumann ein weiterer wichtiger Spieler, zudem eine mögliche Alternative für den Rückraum, aus gesundheitlichen Gründen seine Teilnahme ab. Um die Schwere der Aufgabe bewusst lautete die taktische Ausrichtung vor dem Spiel, den Ball möglichst lange in den eigenen Reihen zu halten, auf die sich bietenden Torchancen zu warten und dem Gegner nicht mit unnötigen Ballverlusten zu Kontermöglichkeiten zu verhelfen und so in die Karten zu spielen. Aber schon das 0:1 resultierte aus einem Fehlpass und einem durch den HSV erfolgreich verwandelten Gegenstoß. Ein verwandelter Siebenmeter von Torben Priggert (Malte Wichmann konnte nach einem sauber gespielten „Kreisel“ nur mit Foul gestoppt werden) zum 1:1 und Thomas Oberniers 2:2 von Linksaußen hielten die CTG-Reserve kurzzeitig im Spiel, bis sich der HSV auf 2:8 absetzen konnte. In dieser Phase erarbeitete man sich zwar reihenweise beste Tormöglichkeiten, scheiterte aber immer wieder am starken HSV-Schlussmann, während der Gegner seine sich bietenden Chancen zu nutzen wusste. Nach einer Auszeit in der 19. Spielminute sammelte sich das Team. Mit 9:18 war der Halbzeit-Rückstand dennoch mehr als deutlich. Im zweiten Durchgang jedoch, nun mit einer aggressiven 6:0-Deckung und einem starken Keeper Michael Moske als Rückhalt, konnte die Partie ausgeglichen gestaltet werden. Hinten wurden die Bälle erkämpft und vorne die sich bietenden Torchancen nun endlich genutzt. Als der Spielstand auf einen 5-Tore-Vorsprung geschmolzen war, zog HSV-Coach Denis Brüne mit einer Auszeit die Reißleine, worauf sich sein Team wieder auf seine Tugenden besann. Mit einer nun wieder offensiver agierenden Deckung und einigen erfolgreich abgeschlossenen Gegenstößen konnte der HSV den alten Abstand wieder herstellen. Auch wenn die Niederlage deutlich ausfiel, durfte man sich nach dem Spiel neben der eigenen Leistung im zweiten Durchgang vor allem über zwei positive Aspekte freuen: Zum einen hat die Mannschaft das vor dem Spiel ausgelobte Schweigegelübde gegenüber Entscheidungen des angesetzten Schiedsrichtergespanns fast bis zum Ende der Partie eingehalten und zum anderen konnte man erstmalig mit den von der Credit und Volksbank eG gesponserten Trainingsanzügen zumindest optisch Glanzpunkte setzen. Es spielten: Klingenhöfer (1.-19.), Moske (ab 19.), Hecker (n.e.); Priggert (6/1), Wichmann (6), Siebel (5), Brüning (3), Obernier (3), Möscheit (1), Hoffarth (1), Aldermann, Kristkeitz Autor: Georg Dördelmann
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TVD Velbert 1 vs. CTG 2 - 23:22 (12:10)

Die Vorzeichen für die Begegnung der Zweiten am frühen Samstagabend im „Birther Sportpalast“ gegen die Erstvertretung des TV Dalbecksbaum Velbert waren alles andere als gut. Mit dem verletzten Thomas Weyer (Bänderriss) und dem privat verhinderten Kai Querchfeld fehlten ausgerechnet die beiden wurfgewaltigen Halben. Dafür standen die in der Vorwoche wegen kleinerer Blessuren pausierenden Torben Priggert und Niko Kristkeitz wieder zur Verfügung. Außerdem feierte Maik Großpietsch nach zweijähriger verletzungsbedingter Handballpause sein Comeback.
Das Fehlen der beiden Rückraum-Shooter machte sich dann auch tatsächlich schnell bemerkbar. Zum einen fehlten die einfachen Tore aus dem Rückraum und jede Torchance musste sich gegen die massive Deckung der „Bäumer“ hart erarbeitet werden. Hinzu kam, dass über die gesamte Spielzeit kein wirklicher Spielfluss zu erkennen war. Verwunderlich ist das nicht, denn immerhin bestand der Kader an diesem Tag fast ausschließlich aus gelernten Außen und Kreisläufern, so dass über die gesamten 60 Minuten Spieler auf ihnen fremden Positionen eingesetzt werden mussten. Folglich standen in der ersten Halbzeit auch nur magere zehn selbst erzielte Treffer auf der Habenseite. Auch die sonst so starke Deckung stand nicht ganz so kompakt wie gewohnt. Hier waren es individuelle Fehler, die dem Gegner einfache Tore ermöglichten.
In der zweiten Hälfe, nun mit einer offensiver ausgerichteten Deckung, konnte das Passspiel des Gegners deutlich besser unterbunden werden. Auch wurde nun wenigstens versucht das umzusetzen, was das Team sich vor dem Spiel vorgenommen hatte: Das Rückzugsverhalten des Gegners mit schnellem Umschaltspiel und einfachen Gegenstoßtoren auszunutzen. Leider war die Passgenauigkeit hier nicht immer optimal und auch beim Abschluss scheiterte man zu oft an der Velberter Keepern. So entschied der TVD das Spiel letztendlich doch verdient für sich. In den letzten zwei Minuten konnte die Zweite durch offene Manndeckung mit Libero – ein Velberter Spieler hatte zuvor die rote Karte gesehen – noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben. Das Tor zum 22:23 fiel allerdings erst mit dem Schlusspfiff.
Letztendlich kann man der Mannschaft aber zugutehalten, dass sie nie aufgesteckt und bis zum Ende mit vollem Einsatz gekämpft hat. Unter anderen Voraussetzungen wäre hier wahrscheinlich mehr drin gewesen. In den beiden nächsten Spielen gegen die Spitzenteams HSV Wuppertal und Wuppertaler SV hängen die Trauben sicherlich ein ganzes Stück höher. Man sollte aber im Moment noch gar nicht so genau auf die Ergebnisse achten, da der Entwicklungsprozess der jungen Truppe noch längst nicht abgeschlossen ist. Nachdem der Focus in den letzten beiden Spielzeiten hauptsächlich auf die Defensivarbeit gerichtet war, steht im Moment die Weiterentwicklung im Offensivspiel an. Hier soll die Mannschaft noch ein Stück weit weg vom traditionellen, konzeptionell geprägten Angriffsspiel geführt werden. Spielauftakt in der Kleingruppe, mit einfachen, der jeweiligen Situation entsprechenden Auslösehandlungen das Spiel eröffnen, mit Spielern, die in der Lage sind, jederzeit die möglichen Folgehandlungen zu erkennen und sinnvoll einzusetzen, das wird angestrebt. Moderner Handball eben – bis die Umsetzung aber auch in den Köpfen angekommen ist, da braucht es noch seine Zeit!
Es spielten: Moske (2 7-Meter gehalten), Klingenhöfer (n.e.); Priggert (7/4), Wichmann (4), Möscheit (4), H. Neumann (3), Siebel (1), Kristkeitz (1), Hoffarth (1), Brüning (1), Obernier, Großpietsch, Aldermann (n.e.)
Autor: Georg Dördelmann

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